Sinnvolle Ernährung

Futter ist oft nur ein zweitrangiges Thema

Buchtipp

"Katzen würden Mäuse kaufen" 

 

Kurzbeschreibung

Glaubt man der Werbung, ist für unsere Tiere das Beste gerade gut genug. Doch die Realität sieht anders aus: Mit Aromen, Geschmacksverstärkern, Farbstoffen und dem ganzen Arsenal der Kunstnahrungshexenküche wird ein „leckeres“ Menü für Waldi, Minka und Co. zubereitet. Neben Abfällen, Krallen und Klauen landen auch Klärschlamm, Bakterien und Pilze im Fressnapf unserer Lieblinge. Die Tiere leiden und werden krank. Und nicht nur sie, sondern durch den Verzehr von Nutztieren auch der Mensch. Schockierende Fakten, brillant recherchiert – Werbung und Wahrheit bei der Tierfutterproduktion.

 

 

 

"Schwarzbuch Tierarzt"

 

Kurzbeschreibung

Ca. 8,2 Millionen Katzen und 5,4 Millionen Hunde leben derzeit in deutschen Haushalten. Nahezu all diese Vierbeiner werden regelmäßig mit sinnlosen Impfungen, chemischen Medikamentenkeulen und abstrusen Diätfuttermitteln traktiert und so regelrecht krank therapiert. Dieses Enthüllungsbuch zeigt die Missstände in unseren Tierarztpraxen und deckt die Verflechtungen zwischen Tierarzt- Geschäft und der Futtermittelindustrie auf. Die Tierärztin Jutta Ziegler informiert anhand von praktischen Fallbeispielen, wie unsere Hunde und Katzen eben nicht behandelt und ernährt werden sollten. Der verantwortungsbewusste Tierbesitzer erhält in diesem Buch Tipps und Ratschläge, wie er sein Tier und sich selbst vor korrupten und gewissenlosen Tierärzten schützen kann, die die Gesundheit der ihnen anvertrauten Tiere zugunsten ihrer eigenen Brieftasche in verantwortungsloser Weise aufs Spiel setzen. Dieses Buch sollte für jeden Tierhalter, dem das Wohl seines Tieres am Herzen liegt, Pflichtlektüre sein!

Was man uns als Tierfutter verkauft

Allein 80% aller Krankheiten sind auf falsche Ernährung zurück zu führen

Futter, das braucht die Katze von Anfang an und als Laie erwartet man, dass man im Geschäft genau das richtige für die Samtpfote bekommt.

Sätze wie "da steckt alles drin, was die Katze braucht", "Katzen würden Whiskas kaufen" verstärken unser Urteil und wir kaufen die Dosen.

 

Was ist am Fertigfutter schlecht?

Kurz gesagt: alles

Nahezu alle Sorten die wir aus der Werbung kennen enthalten Zucker, Getreide und Lockstoffe, die die Akzeptanz beim Tier erhöhen sollen. Zudem kosten sie enorm viel Geld, obwohl nur minderwertige Rohstoffe enthalten sind! Daneben enthalten sie Rohstoffe der Kategorie 3. Diese sind billig und nahezu unbegrenzt erhältlich.


Was versteht man unter "Kategorie 3"?

Schlachtkörperteile, die noch genusstauglich sind, jedoch aus kommerziellen Gründen nicht für den menschlichen Gebrauch bestimmt sind. Darunter fallen Knochen, Schwarten, Fette und dergleichen. Ebenso nicht genusstaugliche Abfälle: Häute, Hufe, Hörner, Klauen, Haare, Pelze Schweineborsten, Federn, Eierschalen.

Das Material ist laut Gesetz unverzüglich abzuholen und zu verbrennen ODER als Rohstoff in einem zugelassenen Heimtierfutterbetrieb zu verwenden.

 

Trockenfutter:

Schlachtabfälle zu verwenden ist an sich nichts Schlechtes, geschieht dies aber großindustriell, so beginnen die Abfälle beim langen Transport zu verderben. Dann müssen diese Rohstoffe stark erhitzt, zerkleinert und sterilisiert werden, um noch als Tiermehl in den Futtermitteln Verwendung zu finden. Diese Tiermehle werden von großen Futtermittelindustrien gekauft und entsprechend als Extrudate oder Dosenfutter verarbeitet. Faktisch alle im Handel erhältlichen Trockenfuttersorten.

Die Produktion läuft wie folgt ab:

Im Extruder wird das Tiermehl mit Getreide und zugeführter Feuchtigkeit und unter hohen Temperaturen (bis 180 Grad) und Druck (bis zu 60 bar) durch eine Matrize gepresst. Bei dieser Kurzzeit-Hochintensivbehandlung werden durch die Hitze und enormen Druck nahezu alle Nährstoffe, Eiweiße, Enzyme und Vitamine zerstört. Dieses Defizit wird im Nachhinein durch synthetische Zusatzstoffe ausgeglichen. Zuletzt werden Geschmacksverstärker in Form von tierischen Fetten, Ölen und auch Lockstoffe darüber gesprüht. Nur so kann gewährt werden, dass Katze (Hund) diesen "Fraß" auch zu sich nimmt.

 

Gekochtes Fleisch:

Dies ist ebenso ungeeignet wie Konservennahrung, da durchs Kochen wertvolle Eiweißstoffe, Vitalstoffe und Vitamine zerstört werden.

 

Was ist eine sinnvolle Ernährung für die Katze?

Katzen sind und bleiben reine Fleischfresser. Eine biologisch artgerechte Rohfütterung (BARF) ist das Beste, das man in Erwägung ziehen kann.

Katzen haben eine sensiblere Verdauung als Hunde.Mit übermäßigen Kohlenhydraten aus Reis und Getreide kommen sie auf Dauer nicht zurecht.

Ausnahmen gibt es natürlich denoch, das lässt sich nicht abstreiten.

 

 

 

Die 10 größten Irrtümer der Katzenernährung

Die Mythen der Futtermittelhersteller - mittlerweile kritiklos als  Wahrheit akzeptiert

 

 

1. Irrtum: Fertigfutter ist komplett und ausgewogen und enthält alles, was die Katze braucht.

Fertigfutter garantiert der Katze leider nicht das lange, gesunde Leben, welches die Produzenten versprechen. Die meisten degenerativen Krankheiten, die man bei Haustieren findet, sind das Resultat einer lebenslangen Fütterung mit gekochtem und verarbeitetem Futter. Die Tatsache, dass Krankheiten der inneren Organe und des Stoffwechsels sowie Allergien stark von der Ernährung abhängen, wird ignoriert und diese Erkrankungen als alterbedingt bezeichnet. Es gibt kein Fertigfutter, dass so ausgewogen ist, dass man es ausschließlich ein Leben lang füttern könnte. Wenn das so wäre, würde ja jedes Futter genau die gleichen Inhaltsstoffe enthalten, was nicht der Fall ist. Vor einiger Zeit wurde in einem Verbrauchertest festgestellt, dass die Calcium-Phosphor-Balance in einem viel beworbenen Dosenfutter nicht stimmt, es ist zuwenig Calcium enthalten. Es gibt viele dieser Beispiele, manche Futter enthalten auch zu wenig oder zu viel Vitamine, welche teilweise bei Überdosierung schädlich sind. Viele Sorten enthalten Bestandteile, die in der aktuellen Dosis als nicht giftig bezeichnet werden, jedoch gibt es keine Erkenntnisse über die Langzeitwirkung. Ein Beispiel hierfür sind Kräuter oder Auszüge aus Pflanzen wie Yucca, Aloe oder Alfalfa, die neuerdings dem Futter beigefügt werden. Diese haben eventuell einen medizinischen Nutzen bei bestimmten Krankheitsbildern, sind jedoch teilweise als toxisch für die Katze gelistet und sollten nicht tagtäglich von gesunden Katzen konsumiert werden. Niemand weiß, wie die Wirkung ist, wenn diese als Medizin einzustufenden Zusätze Tag für Tag über Jahre von der Katze eingenommen werden. Falls man nur ein einziges Futter gibt, riskiert man einen Mangel oder eine Überdosierung einzelner Bestandteile. In der Natur erhält die Katze alles, was sie braucht, in dem sie sich abwechslungsreich ernährt. Durch die Variation von Beutetieren verschiedener Arten und unterschiedlichen Alters erhält sie über den Zeitraum hinweg eine ausgewogene Ernährung.


2. Irrtum: Tierärzte empfehlen Fertigfutter, also muss es gut sein.

Leider haben die meisten Tierärzte so gut wie keine Ernährungsausbildung. Die Informationen und Ausbildung, die sie bekommen, erhalten sie meistens von der Futterindustrie. Da Tierärzte auch einen Teil ihres Geldes mit dem Verkauf dieses Futters verdienen, gibt es für sie keinen Grund, sich selbst näher mit den Ernährungsthemen zu beschäftigen. Daraus erklärt sich auch die Tatsache, dass die meisten Tierärzte die Krankheiten, die sie in ihrer Praxis behandeln, nicht als ernährungsbedingt einstufen, sondern als Veranlagung oder Alterserscheinung. Schließlich kann ein Tierarzt schlecht zugeben, dass eine Krankheit durch den jahrelangen Verzehr eines Futters entstanden ist, das er selbst verkauft.

 
3. Irrtum: Zuviel Eiweiß ist ungesund für die Katze und belastet die Nieren.

Dies ist eine weitere Behauptung der Industrie, um den niedrigen, qualitativ schlechten Proteingehalt ihres Futters zu entschuldigen. Die Katze ist im Gegensatz zu uns Menschen dafür gemacht, hohe Mengen an hochwertigem Eiweiß zu sich zu nehmen und zu verdauen. Mäuse, andere kleine Tiere und Fleisch enthalten so gut wie immer wesentlich mehr Protein als Fertigfutter. Darauf ist der Organismus der Katze eingestellt, dies entlastet die Nieren und den Stoffwechsel. Was die Nieren stark belasten kann, sind minderwertige Proteine sowie Getreide, da die Katze diese nur zum Teil nutzen kann und große Mengen an unverdaulichen Stoffen durch den Körper geschleust und ungenutzt ausgeschieden werden müssen.
 

4. Irrtum: Die Katze braucht Kohlenhydrate als Energiequelle.

Oft wird dieses Argument benutzt, um den hohen Getreideanteil im Fertigfutter zu entschuldigen. Inzwischen geben die meisten Hersteller zu, dass die Katze keine Kohlenhydrate in der Nahrung benötigt. Getreide ist im Vergleich zu tierischen Materialien eine billige Energiequelle in Form von Stärke, das ist der einzige Grund, warum es im Futter enthalten ist. Wie bereits erwähnt, kann die Katze Kohlenhydrate schlecht verwerten, da sie normalerweise den gesamten Energiebedarf aus tierischen Proteinen und Fetten bezieht, darauf ist ihr Stoffwechsel eingerichtet. Getreide im Futter nutzt den Futterherstellern, nicht den Katzen.
 

5. Irrtum: Die Katze hat sich im Laufe der Domestikation an das Fertigfutter angepasst.

Zwar wurden im Laufe der Domestikation und Zucht einige äußerliche Merkmale der Katze wie Körperbau, Felllänge oder -farbe und Wesen von Menschenhand leicht verändert. Aber der Stoffwechsel, die Verdauung und die inneren Organe wurden nicht einbezogen, es gab auch nie einen Grund dazu. Im Gegenteil, in der Vergangenheit und teilweise bis heute wurden Katzen schließlich wegen ihrer guten Eigenschaften als Mäusefänger gehalten. Da wäre eine Veränderung des Stoffwechsels oder Darms nicht sehr nützlich gewesen, nach der die Katze plötzlich ein anderes oder zusätzliches Futter zu Beutetieren braucht.. Auch fand nie eine natürliche Selektion in diese Richtung statt, wie es während der Evolution der Fall war, die tausende von Jahren dauerte und deren Verlauf eine Spezialisierung der Katze auf kleine Beutetiere bewirkt hat. Fertigfutter gibt es erst seit rund 100 Jahren, diese Zeit ist viel zu kurz, um eine Änderung oder Anpassung zu bewirken.
   
    

6. Irrtum: Trockenfutter reinigt die Zähne und beugt Zahnstein vor.

Sehr viele Katzen, die von Fertigfutter ernährt werden, bekommen irgendwann Zahnprobleme oder Zahnfleischerkrankungen, obwohl sie regelmäßig oder sogar ausschließlich Trockenfutter zu sich nehmen. Schon seit einiger Zeit werben die Hersteller nicht mehr mit der Aussage, dass Trockenfutter gut für die Zähne der Katze sei. Vielmehr gehen sie nun dazu über, Produkte extra zur Reinigung der Zähne herzustellen, da sie festgestellt haben, dass Trockenfutter nichts für die Gesunderhaltung von Zähnen und Zahnfleisch tut. Dazu sind die Futterbröckchen auch viel zu klein und werden teilweise ganz verschluckt. Wer einmal beobachtet, wie eine Katze ein Beutetier oder größeres Stück Fleisch mit Knochen kaut, sieht sofort den Unterschied. Weitere ausführliche Informationen zu den Nachteilen von Trockenfutter sind unter Fütterungsmethoden zu finden.


7. Irrtum: Selbst gemachtes Futter ist nicht geeignet und verursacht Mangelerscheinungen.

Hier gehen die Hersteller immer davon aus, dass man entweder Tischreste oder pures Fleisch ohne weitere Ergänzungen an die Katze füttert. Das wäre in der Tat unausgewogen und nicht geeignet. Es ist jedoch mit Sicherheit möglich, der Katze ein selbst hergestelltes Futter anzubieten, welches frisch, hochwertig und ausgewogen ist und nach dem Vorbild der Natur bereitet wird. Tausende von Katzenbesitzern, die ihre Katzen teilweise schon über 30 Jahre erfolgreich mit einer ausgewogenen, gesunden Rohkost ernähren, haben dies bewiesen.


8. Irrtum: Um für die Katze Futter selbst herzustellen, muss man Ernährungsexperte sein.

Wir schaffen es doch auch ganz gut, uns selbst abwechslungsreich mit frischer Nahrung zu versorgen, ohne ein Ernährungsstudium absolviert zu haben. Die Katzenernährung ist kein Mysterium, wie uns die Futtermittelhersteller immer weismachen wollen. Gesunder Menschenverstand, Grundkenntnisse der Ernährungslehre, über die Ansprüche der Katze und die Nahrungsbestandteile reichen aus. Wenn man berücksichtigt, dass die Katze sich ganz anders als der Mensch ernährt, was sie in der Wildnis frisst und versteht, was man warum füttert und sich etwas Zeit nimmt, um sich mit der Materie zu beschäftigen, ist es nicht so schwierig. Man muss mit Sicherheit kein Wissenschaftler sein, um das zu schaffen.

 
9. Irrtum: Man soll nie rohes Fleisch füttern, da es Bakterien und Parasiten enthält.

Diese pauschale Panikmache kann man mittlerweile fast überall lesen und hören. Auch auf vielen Internetseiten und in Büchern wird diese Aussage so oder ähnlich wiederholt, ohne dass man eine nähere Erklärung oder Begründung erhält. Meistens werden in dem Zusammenhang Salmonellen, Einzeller und Würmer erwähnt. Merkwürdigerweise grassieren diese Parasiten hauptsächlich unter Katzen, die mit Fertigfutter ernährt werden, so dass andere Ansteckungsquellen als das Futter eine wesentlich größere Rolle zu spielen scheinen. Zunächst einmal sollte man sich im Klaren sein, dass auch die natürlichen Beutetiere der Katze nicht steril sind. Wenn das so gefährlich sein würde, wären die Wildkatzen sicher schon ausgestorben. Tatsache ist, dass nicht jedes Fleisch automatisch mit etwas Schlimmen behaftet oder infiziert ist. Selbst wenn dies der Fall sein sollte, wird die Katze damit wesentlich besser fertig als der Mensch, da rohes Fleisch nun einmal ein Teil ihrer natürlichen Nahrung ist. Katzen sind bedingt durch ihren kurzen Darm, der die Nahrung schnell passieren lässt, sehr unempfindlich gegenüber Salmonellen und anderen Bakterien. Würmer werden zuverlässig durch das Einfrieren der Ware abgetötet. Eine Ausnahme bildet die Aujeszkysche Krankheit, daher sollte man in den betroffenen Ländern kein rohes Schweinefleisch füttern. In fast 20 Jahren Rohfütterung hatten wir nicht einen einzigen Krankheitsfall aufgrund der Ernährung mit Rohkost.
   

10. Irrtum: Man soll nie Knochen geben, da diese splittern.

Dies ist nur ein weiteres Beispiel der Missinterpretation von Tatsachen. Knochen werden durch das Kochen spröde und splittern, was für Katzen oder Hunde gefährlich werden könnte, hier ist also die Warnung berechtigt. Rohe Knochen jedoch sind elastisch, relativ weich und splittern nicht. Ansonsten wäre es wohl kaum möglich, dass Millionen von Raubtieren prima leben, in dem sie Beutetiere mit Knochen vertilgen. Wir füttern seit fast 20 Jahren ganze oder zerkleinerte rohe Knochen, ohne dass unseren Katzen bisher etwas passiert ist.


Quelle: Schwarzbuch Tierarzt, Dr. med. vet. Jutta Ziegler, www.savannahcats.de


 

Gesunde Ernährung muss nicht schwierig sein

Wer also weg von der Futterindustrie möchte, für den gibt es kaum Alternativen, bis auf eine, die sehr erfolgreich ist: BARF = biologisch argerechte Rohfütterung

 

Dieses Thema ist sehr umfangreich.

Man muss die Zusammensetzung beachten. Das bedeutet, man hat mehr Arbeit, als nur die Dose zu leeren.

 

Ich kann zu diesen Thema empfehlen, sich im Internet schlau zu machen. Leider fehlt bisher sachkundige Literatur von entsprechenden Veterinären. Das hat leider auch seine Gründe. Artgerechte Ernährung ist nicht Teil des Studienplans und gesunde Tiere sind keine potenzielle Kunden.

 

Auf den folgenden Seiten konnte ich vieles lernen:

 

http://www.savannahcat.de/fuetterungsmethoden.html

 

Die Umstellung ist auch hier ganz gut beschrieben:

http://blaue-samtpfote.de/barf/barf009/barf009.html

 

 

Tipps zur Umstellung von uns:

 

Maui hat für die Umstellung von konventionellen Dosenfutter zu 100% Barf fast 2 Monate gebraucht. Es gab viele Tage, an denen er sich auch strickt gegen das Futter geweigert und lieber gehungert hat. Da hilft alles jammern nichts, die Gesundheit hat Vorrang und keine Katze verhungert vor vollen Napf..

 

Wichtig ist beim Barfen, feste Futterzeiten einzuführen, da das rohe Fleisch nicht den ganzen Tag rumliegen darf. Das pendelt sich aber relativ schnell ein.

Am Anfang ist es gut mit Hühnchenfleisch zu starten, das wird in den meisten Fällen schnell akzeptiert. Hilfreich sind auch Küken, die man (anfangs noch zerkleinert) zum Futter gibt.

So wird nach und nach der Dosenanteil verringert. Katzen müssen lernen, Knochen zu zerbeissen, das ist leider für eine Wohnungskatze nicht immer selbstverständlich.

 

Der Futterbestand sollte unbedingt abwechslungreich sein. Auch wenn dies gegeben ist, so sollte man über Supplemente nachdenken und sich über deren Einsatz gründlich informieren. Eine Überdosierung kann auch Risiken haben.

Solche "Supplies" bekommt man fast nur übers Internet, da wenig Zoofachhandlungen sie anbieten. Ratsam ist es hier lieber einzelne Elemente zu erwerben, als Komplette. Leider gibt es keine fertige Mischung, da auch die Futterzusammenstellung schwankt. Darüber muss man sich im klaren sein. Alles ist erlernbar und wenn es einmal läuft, dann wird es zum Alltag. Merkzettel können da hilfreich sein ;)

 

Geduld ist angesagt, aber die Mühen zahlen sich aus!